Wechingen siegt erst nach Stechschießen gegen die Goldbachschützen Baldingen

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Das Spitzenderby des Wochenendes war mit Sicherheit das Aufeinandertreffen des Herbstmeisters Baldingen und dem Tabellenzweiten Wechingen, das aufgrund terminlicher Schwierigkeiten wie in der Vorrunde wieder in Wechingen stattfand. Die beste Einzelschützin der Liga, Katharina Kuhn (Wechingen), startete nur mäßig mit einer 95-Serie und zog deshalb mit ihrem Kontrahenten Christian Eger gleich, der aber gleich danach auf 91 absackte. Anschließend rappelte er sich wieder auf, erhöhte das Tempo, zog mit 98 und 96 Zählern davon und wurde lange vor Katharina fertig, die weiterkämpfte. Eine Acht auf dem letzten Schuss besiegelte jedoch ihre Niederlage an diesem Abend. Dafür holte sich aber ihr Mannschaftskollege Daniel Keiling (Wechingen) souverän seinen Einzelpunkt gegen Markus Bachmann.

Ein wahres Feuerwerk an Geschwindigkeit und Leistung erlebte Lukas Egetenmeier (Baldingen), der nicht nur der schnellste Schütze des Abends war, sondern mit 382 Punkten auch noch an seine Saisonbestleistung anknüpfte und so den zweiten Punkt für Baldingen holte. Die Möglichkeit für den alles entscheidenden dritten Einzelsieg hatte Heidi Eger (Baldingen), die zwar gleich stark wie Katja Schröppel startete, dieses Niveau aber letztlich nicht durchhielt und sich geschlagen geben musste. Nun war also Gleichstand erreicht, denn jede Mannschaft hatte gleich viele Paarungen gewonnen.

Die Rundenwettkampfordnung sieht in einem solchen Fall vor, dass das Mannschaftsergebnis den Ausschlag gibt für den Gesamtsieg. Wechingen und Baldingen waren aber auch in jener Hinsicht identisch. Beide Teams hatten 1511 Ringe auf dem Konto, was für das Niveau des Wettkampfs spricht. Nach kurzer Konsultation des Regelwerks war das weitere Prozedere geklärt. Alle acht Schützen sollten demnach gleichzeitig einen Stechschuss abgeben, der mit denen der Mannschaftskollegen addiert wird und letztlich über Sekt oder Selters entscheidet. Von den Gastgebern erzielten zwei Schützen eine Zehn und die anderen eine Neun. Die Gäste aus Baldingen gaben sich sichtlich Mühe und hatten ebenfalls zwei Zehner zu verbuchen, daneben aber nur eine Neun und leider auch eine Fahrkarte in die Sieben. Nach insgesamt 328 Wertungsschüssen, die an Nervenkitzel kaum zu überbieten sind, standen die Wörnitzschützen aus Wechingen als Sieger fest, die dadurch den Abstand zur Tabellenspitze verkürzen.

Der sechste Wettkampftag bringt die Rieser Spitzenteams enger zusammen und erhöht damit die Spannung für die restliche Saison. Der Vorsprung der Baldinger Schützen schmilzt und insgesamt drei Mannschaften haben sich an ihre Fersen geheftet und die Verfolgung aufgenommen.

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